DZ-4

Deutschlands erster dezentraler Stromversorger

Tobias Schütt,
Gründer von DZ-4

Das DZ-4 Logo

econeers möchte Investitionen in
Energiewende-Projekte in Deutschland stärken.

Tobias Schütt, Geschäftsführer der DZ-4 GmbH, finanzierte ein Portfolio von 28 kleineren, standardisierten Solaranlagen für Privat-haushalte teilweise per Crowdfunding. Innerhalb von zwei Wochen sammelte er über die Plattform econeers 180 000 Euro in Form partiarischer Nachrangdarlehen bei insgesamt 143 Investoren ein.

Herr Schütt, warum haben Sie sich dafür entschieden, mit Ihrem Unternehmen Crowdfunding zu nutzen?

Es sprachen dafür vor allem drei Gründe:

  1. Einfacherer Zugang zu Kapital als bspw. bei klassischen Finanzierungsformen wie Bankendarlehen.
  2. Die Möglichkeit, unser Netzwerk stärker an DZ-4 zu binden.
  3. PR-Aspekte.

Wie waren Ihre Erfahrungen mit der Einwerbung der Mittel? Was hat Sie überrascht?

Vor allem hat uns überrascht, dass die maximale Platzierungssumme innerhalb von 11 Tagen gezeichnet wurde. Damit war es zu dem Zeitpunkt das erfolgreichste Solar-Crowdfunding überhaupt.

Ihre Beteiligung läuft seit rund drei Jahren. Gibt es aus dieser Zeit Erfahrungen mit Ihrer „Crowd“ bzw. haben Ihre Anleger Fragen, Rückmeldungen, Wünsche an Sie gerichtet?

Wir berichten quartalsweise an unsere Crowdinvestoren und sind im Reporting sehr transparent: Über Kennzahlen wie GuV, Soll-/Ist-Abgleich oder Liquidität berichten wir ebenso wie über allgemeine Unternehmensentwicklungen. Darüber hinaus ist es in der Tat so, dass sich einige Crowdinvestoren bei uns mit Anregungen oder Fragen an uns wenden.

Welche Tipps haben Sie für Nachahmer?

  1. Frage im Vorwege: ist man bereit, den Business Plan offenzulegen?
  2. Unbedingt das PR Potenzial des Crowdfundings nutzen und parallel zum Crowdfunding eine PR Kampagne umsetzen.
  3. „Lead“-Investoren identifizieren, persönlich ansprechen und nach Testimonials fragen.

Was sollten Interessierte aus Ihrer Erfahrung unbedingt vermeiden?

Den Aufwand unterschätzen. Ein Crowdfunding ist ein Projekt, das mit Fokus umgesetzt werden muss und fast alle Unternehmensbereiche betrifft – auch nach der erfolgreichen Platzierung.

Würden Sie aus heutiger Sicht wieder Crowdfunding nutzen?

Ganz klare Antwort: Ja. In der Unternehmensphase, in der wir zum Zeitpunkt des Crowdfundings waren, war es das ideale Finanzierungsinstrument. Das bedeutet aber auch, dass wir in der heutigen Unternehmensphase ein Crowdfunding nicht mehr machen würden.

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